HIGHLIGHTS
Brasilia
Fernando de Noronha
Foz do Iguacu
Manaus
Natal
Ouro Preto
Pantanal
Recife
Rio de Janeiro
Salvador

• TOURIST-INFORMATION
1.
AEROPORTO
Öffnungszeiten:
Täglich von 7:30 - 23:00.
Aeroporto Internacional de Salvador Deputado Luis Eduardo Magalhães, s/nº
Tel: (71) 3204-1244

BARRA
Öffnungszeiten: MO von 13 - 17:30,
DI bis SA von 09:30 - 17:30 ,
SO von 09:30 - 3:00
Instituto Mauá
Tel: (71) 3231-7214

ELEVADOR LACERDA
Öffnungszeiten:
MO bis FR von 9:00 - 20:00,
SA von 09:00 - 18:00,
SO und Feiertags von 09:00hs - 13:00.

EMTURSA (offizielles Tourismusbüro der Stadt Salvador)
Avenida Vasco da Gama, 206 - CEP: 40.240-090
Tel: (71) 3380-4217
E-mail: infotur@pms.ba.gov.br

MERCADO MODELO
Öffnungszeiten:
MO bis FR von 9:00 - 18:00,
SA von 9:00 - 13:30.
Praça Cayru
Stadtteil Comércio
Tel: (71) 3241-0242

PELOURINHO
Öffnungszeiten:
Täglich von 8:30 - 21:00.
Rua Francisco Muniz Barreto/ Laranjeiras, 12
Stadtteil Pelourinho
Tel: (71) 3321-2463 / 32133

POSTO DO SAC - BARRA
Öffnungszeiten:
MO bis FR von 9:00 - 19:00,
SA von 9:00 - 14:00.
Av. Centenário, 2992 – Shopping Barra
Stadtteil Chame-Chame
Tel: (71) 3332-4566

POSTO DO SAC - IGUATEMI
Öffnungszeiten:
MO bis FR von 9:00 - 21:30,
SA von 9:00 - 14:00.
Av. Tancredo Neves, 198- Shopping Iguatemi
Stadtteil Pituba
Tel: (71) 3351-4308

RODOVIÁRIA
Öffnungszeiten: täglich 7:30 - 21:00
Terminal Rodoviário de Salvador
Stadtteil Pituba
Tel: (71) 3358-0871

• TOUR-GUIDE
UNSERE EMPFEHLUNG:
Ana Lavigne (spricht deutsch und englisch)
Email: allavigne@hotmail.com

SALVADOR DA BAHIA

Hotels

Allgemeines
Salvador da Bahia ist mit etwa 2,8 Millionen Einwohnern die drittgrößte Stadt Brasiliens, nach São Paulo und Rio de Janeiro, und Hauptstadt des Bundesstaates Bahia. Der volle Name der Stadt lautet Salvador da Bahia de Todos os Santos (übersetzt: Retter der Bucht Allerheiligen - da die Stadt in der Bahia dos Todos os Santos , der Allerheiligenbucht, liegt).
Die Cidade do Sao Salvador da Bahia de Todos os Santos - kurz Salvador - steht in der Touristengunst nach Rio an zweiter Stelle. Verleitet Rio mit seiner landschaftlichen Schönheit, seiner beschwingten Lebensart und seiner Strände zum Träumen, so fasziniert Salvador mit seinem Übermaß an exotischem und kolonialem Flair. Diese Stadt an der Bahia dos Todos os Santos (der Allerheiligenbucht) besticht durch seine mystische und sinnliche Atmosphäre.
Salvador, das ist die Synthese von Afrika und Europa, von afrikanischem Glauben und Katholizismus. Davon zeugen nicht nur die hier verehrten Götter wie Oxalá, sondern auch die 365 Kirchen.

Pelourinho

Topographie
Salvador liegt auf einer Landspitze, am nördlichen Ende der Allerheiligenbucht.
Die Innenstadt besteht aus zwei Teilen, der Ober- und der Unterstadt, die durch den Elevador Lacerda miteinander verbunden sind.
Die Oberstadt, das sind fünf historische Stadtviertel: Sé, Pelourinho, Sao Antônio, Nazaré und Barroquinha. Auch wenn seit Mitte der 90er Jahr die historischen Baudenkmäler schrittweise saniert und restauriert wurde, so gibt es dennoch weiterhin viel zu tun, denn das Klima setzt den Kolonialbauten stark zu. So ist die Altstadt von Salvador eine ewige Baustelle.
In der Unterstadt befindet sich der Hafen, der Mercado Modelo, ein beliebter Markt für Touristen und Einheimische, sowie Geschäfte, Banken und Reisebüros.
Auf der Landspitze beginnen die Wohnviertel: Vitória, Graça und Barra.

Geschichte
Im Jahre 1501, ein Jahre nach der Entdeckung Brasiliens durch Padro Alvadres Cabral, wurde die riesige Bucht mit ihren rund 100 Inseln durch Amerigo Vespucci entdeckt und wegen ihrer Ausmaße als "Allerheiligenbucht" getauft.
Gegründet wurde Salvador im Jahre 1549 von den Portugiesen. Der Hafen von Salvador diente als Umschlagplatz für den Zuckerrohr, der in dieser Gegend angebaut wurde und auch für den Sklavenhandel mit Westafrika.
Die Sklaven mussten auf den Plantagen und Zuckerrohrfeldern der Großgrundbesitzer arbeiten. Salvador da Bahia war im 16 Jh. die größte Metropole der südlichen Hemisphäre und blühendes Zentrum eines kulturellen Lebens.
Als in Minas Gerais Gold entdeckt wurde (1695) begann ein allmählicher Bedeutungsverlust. 1763 löste Rio de Janeiro Salvador als Hauptstadt des Kaiserreichs Brasilien ab. Die Abschaffung der Sklaverei 1888 leitete den endgültigen wirtschaftlichen Niedergang Salvadors ein. Auch wenn sich die wirtschaftliche Lage von Salvador heute wieder verbessert hat, so kann die Stadt an ihre frühere Bedeutung nicht mehr anknüpfen.

Seit Mitte der 90er Jahre besinnt sich die Stadtverwaltung der Geschichte von Salvador. Dank des UNESCO-Status als "kulturelles Erbe der Menschheit" gelang es die Altstadt, den Pelourinho, zu sanieren und als kulturelles und touristisches Zentrum von Salvador zu etablieren.

Kultur
Deutlicher als im restlichen Brasilien ist in Salvador der afrikanische Einfluss spürbar. So haben beispielsweise eine Vielzahl afrikanischer Wörter und Begriffe im Lauf der Jahre Eingang in die portugiesische Sprache gefunden. Eine große Rolle spielt auch die Verehrung afrikanischer Götter (Candomblé), parallel zum praktizierten katholischen Glauben. Einige der Orixás entsprechen den katholischen Heiligen. Außerdem nimmt die Capoeira, ein Kampftanz aus der Sklavenzeit, eine große Bedeutung im Leben Salvadors ein.
Weiteres Merkmal afrikanischen Einflusses sind zweifellos die scharf gewürzten Speisen, deren afrikanische Namen auch heute noch wie selbstverständlich gebraucht werden (Vatapá, Caruru, Acarajé).

Karneval
Der Karneval von Salvador unterscheidet sich grundlegend vom Karneval in Rio. Salvador rühmt sich, den größten Straßenkarneval der Welt zu haben. Millionen Menschen feiern und tanzen 6 Tage und Nächte lang durch die Stadt. Zahlreiche "Trio Electricos", Lkws mit großen Musikboxen und einer Bühne, auf der verschiedene Bands spielen, sorgen ununterbrochen für ausgelassene Stimmung. Viele bekannte brasilianische Musiker, insbesondere aus Salvador, lassen es sich nicht nehmen, an dieser Riesen-Party teilzunehmen, z.B. Ivete Sangalo, Daniela Mercury, Timbalada, Olodum, und viele andere.

Sehenswürdigkeiten
Ein absolutes Muss ist der Besuch der Altstadt von Salvador, dem Pelourinho, das den Status als Weltkulturerbe der UNESCO erhielt. In den 90er Jahren wurde der bis dahin heruntergekommene Stadtteil saniert und einem breiten touristischen Publikum zugänglich gemacht. Ein großes Angebot an kulturellen Veranstaltungen und Restaurants sorgt dafür, dass ein Besuch im Pelourinho zu einem unvergesslichen Erlebnis wird. Aufgrund der starken Polizeipräsenz ist die Sicherheit in diesem Viertel gewährleistet.
Ausgangspunkt für einen Bummel durch die Altstadt ist die Praça de Sá. Von dort aus erreicht man in wenigen Minuten und entgegengesetzter Richtung den Elevador Lacerda, einen Aufzug, der die Personen von der Oberstadt in die Unterstadt in wenigen Sekunden transprtiert. Direkt gegenüber dem Aufzug befindet sich der "Mercado Modelo", eine Markthalle, in der es von Souvenirs und Kleidung bis zu kulinarischen Köstlichkeiten alles zu kaufen gibt. Von dem hier befindlichen Hafen gehen Boote in die Bahia dos Todos os Santos, z.B. auf die Insel Morro de São Paulo.
Im touristischen Stadtteil Barra befindet sich der sehenswerte Leuchtturm Farol da Barra und das malerische Fort einige Hundert Meter weiter.

Eine sehenswerte Kirche befindet sich am entgegengesetzten Ende der Stadt, die Kirche "Nosso Senhor do Bonfim".
Wer neben dem kulturellen Angebot Salvadors gerne einmal eine Tag am Stand einlegen möchte, sollte die Strände Praia Vermelho, Praia Itapuã und Praia Jaguaribe aufsuchen.


"Nosso Senhor do Bonfim"

OBERSTADT (cidade alta)
Die "cidade alta" ist das historische Salvador. Die heutigen Stadtteile Pelourinho, Terreiro de Jesus und Anchieta stammen noch aus dem Mittelalter. Hier gibt es eine Vielzahl von baroken Kirchen. In den kleinen engen Gassen bieten zahlreiche Boutiquen, Kunstgalerien und Souvenirläden ihre Waren an, während die Restaurants und Bars zum Verweilen einladen. Neben diesen für den Tourismus unerlässlichen Einrichtungen gibt es aber noch viel zu sehen, wie beispielsweise die Stiftung Jorge Amado (Fundaçao Jorge Amado - Geöffnet montags bis freitags in der Zeit von 9 bis 18 Uhr. Eintritt frei; Tel. 321-00-70), in der Fotos, Bücher und persönliche Gegenstände dieses bekanntesten Sohnes der Stadt, dem brasilianischen Schriftsteller Jorge Amado, gezeigt werden.

Rechts das Haus der Stiftung Amado

Vom untersten Teil des Largo do Pelourinho führt die Rua Luís Viana Filho hinauf zum Largo do Carmo, dem Eingangstor zum Viertel Santo Antônio.
Convento, Igreja e Museu do Carmo: Kloster, Kirche und Museum können von montags bis freitags zwischen 9 und 18 Uhr, samstags von 9 bis 12 Uhr, besucht werden. Hier unterzeichneten die Holländer, die Salvador 1624/1625 besetzt gehalten hatten, ihre Kapitulationserklärung. Daneben die Kirche N.S. do Monte do Carmo, 1636 erbaut und 1788 zerstört. Flaniert man die Rua do Carmo entlang, gelangt man auf die Rua Joaquim Tavora, wo noch gut erhaltene Fassaden zu betrachten sind. Anschließend erreicht man den Largo de Santo Antônio, von dem aus man einen Postkartenblick über die Baía de todos os Santos hat. Rückkehr über den Largo do Pelourinho durch die Rua Ribeiro dos Santos, die man in Höhe des Carmo-Klosters nach rechts einschlägt.
Einer der belebtesten Plätze in Salvadors Altstadt ist der Terreiro de Jesús. Neben einem schönen Brunnen in der Mitte des Platzes gibt es einen kleinen Kunst- und Handwerkermarkt. Die obligatorischen Capoeira-Tänzer dürfen auch hier nicht fehlen…
Die Praça da Sé folgt auf den Terreiro de Jesús. Hier kann man die Basílica da Sé besichtigen. Einlaß ist dienstags bis sonntags in der Zeit von 8 bis 11 Uhr und von 15.30 bis 18 Uhr.

IN DER UNTERSTADT (cidade baixa)
Vonder Oberstadt erreicht man mit Hilfe des Aufzugs, des Elevador Lacerda, die Unterstadt. Hier befindet sich der Mercado Modelo. Hier kann der Tourist alles kaufen, was sein Herz begehrt, von T-Shirts über Kunsthandwerk bis hin zu bahianischen Gewürzen. Im oberen Teil dieses imposanten Gebäudes befindet sich zwei Restaurants mit einer breiten Terrasse, von wo man eine herrliche Sicht auf den Hafen hat. Vor dem Touristenmarkt üben sich Capoeira-Tänzer.
In diesem Stadtteil befindet sich ebenfalls der Hafen. Es ist ein schönes Bild, wenn die alten bunten Kähne ihren Fang ausladen. Die Schiffe für die Exkursion von Salvador nach Itaparica und den Inseln legen hier ab.
In der Nähe des Hafens, in nördlicher Richtung, liegt der Mercado Sao Joaquim; man sagt, dies sei der malerischste Markt in Salvador. Sehr groß und sehr lebendig. Hier werden hauptsächlich Lebensmittel, insbesondere aus Bahia angeboten; Kräuter, Dendé-Öl, Gewürze, Honig, Früchte und Gemüse und körbeweise getrocknete Garnelen. Nahe bei dem kleinen Hafen löschen Händler tonnenweise Zuckerrohr von Booten. In der Halle befindet sich der Fleischmarkt. Ein Steinwurf weiter sind Zigaretten und Zigarren billig zu erstehen, währenddessen überall auf dem Markt Cafézinho, Kuchen angeboten werden. Töpferkunst und Korbflecht-Produkte finden sich in einer Nebenstraße.

Mercado Modelo

STADTVIERTEL BONFIM
Weiter nördlich liegt das Viertel Bonfim. Hier steht die wohl berühmteste Kirche Salvadors, die Igreja N.S. do Bonfim. Von hier aus wird jedes Jahr am zweiten Sonntag nach dem Dreikönigsfest eine Prozession durchgeführt, eines der schönsten Beispiele für die Verschmelzung von Katholizismus und Candomblé.
Die kleinen, bunten Stoffarmbänder, welche die Kinderschar den Fremden am Kircheneingang unbedingt verpassen wollen, entsprechen einem genau festgelegten Ritus. Sie sind genauso lang wie der Armabstand der Jesusfigur am Kreuz. Während man sich die Stoffstreifen ums Handgelenk schlingt und drei Knoten macht, muss man sich drei Dinge wünschen. Wenn das Armband eines Tages verschlissen ist und reißt, gehen diese Wünsche in Erfüllung.

DAS TOURISTENVIERTEL BARRA
Barra hat sich immer mehr zum Zentrum der Touristen entwickelt (außer dem Pelourinho natürlich). Am Fuße der Festung Santa Maria erstreckt sich der erste annehmbare Strand: Porto da Barra. Weiter entfernt, im äußeren Winkel Salvadors, erhebt sich das Forte do Farol da Barra. Hier in diesem Bereich gibt es viele Hotels, Bars und Restaurants und ein großes Shopping-Center.

a-Forte-da-Barra

SEHENSWERTES RUND UM SALVADOR DA BAHIA
ITAPARICA
Itaparika ist die größte Insel in der Allerheiligenbucht. Viele Bahianos lieben diese Insel, da hier in ruhigem Wasser gebadet werden kann. Am Wochenende sind viele Besucher aus Salvador dort, so dass ein Besuch unter der Woche sinnvoll ist.
In Salvador kann man stündlich die Fähre in Sao Joaquim nehmen. Die Überfahrt dauert etwa 45 Minuten. Stündliche Abfahrten; Dauer der Überfahrt: fünfundvierzig Minuten.

ILHAS FRADES und MARÉ
Zwei kleine traumhafte Inseln, die sich in Privatbesitz befinden. Sie werden in der Regel während eines Bootsausflugs angefahren.

PRAIA DO FORTE
Diese schöne Touristenoase liegt etwa hundert Kilometer nördlich von Salvador. Hier befindet sich ein großes Schild-krötenprojekt, das Projeto TAMAR (tartaruga marinha).

CACHOEIRA
Hübsche Kolonialstadt, am Ufer des Rio Paraguaçu am äußersten Ende der Allerheiligenbucht, ungefähr 120 km nordwestlich von Salvador. Es gibt eine Busverbindung ab der Rodoviária in Salvador.
Gegenüber von Cachoeira liegt das kleine Städtchen São Felix, wo sich das Centro Cultural Dannemann (benannt nach der gleichnamigen Zigarrendynastie) befindet.

MANGUE SECO:
winziger Ort mit minimaler Infrastruktur ausgestattet, die Dünen aber sind überwältigend. Hier wurden Teile einer Telenovela nach dem Roman von Jorge Amado "Tieta do Agreste" gedreht.


KULTURELLES BRAUCHTUM
Die Capoeira: typisch afrikanischer Tanz aus Angola. Zu Zeiten der Kolonialherrschaft war den Schwarzen das Tragen von Waffen nicht erlaubt. Um sich trotzdem verteidigen zu können, nahmen sie Zuflucht zu einer Technik, die zwischen Kriegskunst und asiaischen Kampfsportarten liegt - Fußtritte und Schläge unterhalb der Gürtellinie sind zulässig. Sie nahm den Rhythmus und die Bewegungen des ursprünglichen Capoeira-Tanzes auf.
Der Maculêlê: Kampfsportart mit Knüppeln, ebenfalls afrikanischen Ursprungs.
________________________________________
IMPRESSUM l KONTAKT l SITEMAP

© Gaasterland-Verlag 2004-2012


MAGAZIN
GESCHICHTE
KULINARIA
LANDESKUNDE
KULTUR
THEMEN & SPECIALS
FOTO-GALERIE


SERVICE
HIGHLIGHTS
VERANSTALTER
HOTELS
KARTEN
REISEPLANUNG
LINKS


HOME






















Der Elevador Lacerda