|
|
|
Bundesstaaten |
| Sergipe |
|
|
Hotels in Aracajú
(Auswahl)
|
|
Bureau de Informações Turísticas
Centro de Turismo , Praça Olímpio Campos, s/n -
Centro 3179 - 1947
Öffnungszeiten:
täglich 8h - 20h
Offizieller Internetauftritt:
www.aracaju.se.gov.br
(nur portugiesisch)
|
|
|
 |
| Bundesstaaten > Sergipe |
|
Sergipe Tourismusverband
EMSETUR
Empresa Sergipana de Turismo
Travessa Baltazar Góis, 86 , Centro
Aracaju
Telefon: (79) 3179 - 1945 / - 1938 / - 1950
Telefax: (79) 3179 - 1948
E-mail: emsetur@emsetur.com.br
|
|
ARACAJÚ
Charmante Hauptstadt zwischen Historie und Moderne
|
|
 |
|
|
Aracaju ist die Hauptstadt von Sergipe, dem kleinsten Bundesstaat im Nordosten Brasiliens zwischen den Staaten Bahia und Alagoas.
Der Name der Stadt setzt sich zusammen aus den Wörtern Arara und Cajú. Im Sprachgebrauch der Tupi-Indianer bedeutet Aracajú soviel wie "Caju-Baum der Papageien".
Aracajú wurde am 17. März 1855 gegründet und war die erste nach Plan erbaute Stadt Brasiliens. Die auf einer Fläche von 181,8 qkm symmetrisch angelegten Stadtteile und Strassen bieten reizvolle Perspektiven. Die Stadt liegt auf einem Plateau, 4 bis 5 Meter über dem Meeresspiegel.
Aracajú hat sich seinen ganz besonderen Charme erhalten. Die Stadt mit ihren 460.898 Einwohnern (Stand Oktober 2004) präsentiert sich einerseits modern und weltoffen, hat sich aber auch einiges von ihrem historischen Kleinstadtflair bewahrt.
Markenzeichen von Aracajú sind die vielen Caju-Bäume, denen die Stadt ihren Name verdankt. Die Caju-Früchte findet man nicht nur in den Parkanlagen, sie dienen auch als Dekoration der öffentlichen Telefone als Caju-Frucht aus Plastik, in der die Fernsprecher installiert sind.
Zu den touristischen Attraktionen der Stadt gehört die schöne Uferstraße. Hier kann man sich mit einer frischen Kokosnuss oder einem fruchtigen Caipirinha erfrischen oder auch leckere Meeresfrüchte frisch aus dem Meer genießen. Nach Sonnenuntergang lädt die Promenade zum Spazieren gehen ein.
|
 |
Sehenswürdigkeiten
Aber Aracajú hat noch mehr zu bieten, wie beispielsweise:
- die "Ponte do Imperador", die am 11. Januar 1860 zu Ehren des Kaisers Dom Pedro II. eingeweiht wurde,
- den "Praça Fausto Cardoso" mit den Regierungsgebäuden,
- das unter Denkmalschutz stehende Gebäude der "Secretaria de Segurança Pública",
- der neoklassische "Palácio Olímpio Campos", der im Jahr 1863 fertig gestellt wurde mit der "Catedral Metropolitana" und dem "Centro de Turismo"
- die "Igreja São Salvador", die erste Kirche von Aracaju aus dem Jahr 1857. Sie befindet sich zwischen den Fussgängerzonen "Laranjeiras" und "João Pessoa".
Verschiedene Parkanlagen bilden einen grünen Gürtel um die Stadt, wie der "Parque dos Cajueiros" am Ufer des Rio Poxim (6 km vom Zentrum) - mit Sportplätzen, Kinderpark, Fahrradwegen, Bars, Restaurants, Kiosken und Churrasco-Grillplätzen. Im Nordteil der Stadt liegt der Stadtpark ("Parque da Cidade") mit einem kleinen Zoo, einer riesigen Grünfläche, Seen und einer Reservat mit atlantischem Regenwald.
Zu den schönen Stränden von Aracaju zählen der Praia Atalaia Nova, gelegen auf einer Insel im Rio Sergipe, sowie der Praia dos Artistas und der Praia Atalaia Velha. Der schönste jedoch ist der Praia Refúgio - 15 km von der Stadt Aracaju entfernt
Aracajú wartet mit einer hervorragenden touristischen Infrastruktur auf: Hotels und Pousadas von hohem Standard, Restaurants mit erlesener Küche und ein gut ausgebautes Transportsystem.
Da auch die Sicherheit in der Stadt hohe Prioriät geniesst, kann der Besucher seinen Aufenthalt in Aracajú in vollen Zügen geniessen.
In der Nähe von Aracajú befindet sich die kleine Stadt São Cristovão, gegründet im Jahre 1590 und viertälteste Stadt Brasiliens. Sie war bis zum Jahre 1855 die Hauptstadt von Sergipe. Sie wartet mit einer großen Anzahl von kolonialen Gebäuden aus dem 17. und 18. Jahrhundert auf, darunter einige bemerkenswerte Kirchen und Museen.
Der alte Stadtkern um die Praça São Francisco, der ehemalige alte Gouverneurspalast, ist gut erhalten. Einen steilen Berg hinauf, entlang der engen Pflastersteinstrassen, ist eine erstaunlich grosse Zahl von kolonialen Gebäuden aus dem 17. und 18. Jh. Der Convento do São Francisco stammt aus dem Jahre 1693, er verfügt über einen sehenswerten Kreuzgang aus der Entstehungszeit. Seit Anfang des 20. Jh. leben hier deutsche Franziskaner, die den Bau vollständig restauriert haben. An der Praça S.Francisco liegt die Igreja da Misericórdia. Sie ist die älteste Kirche der Stadt (1627). Ausserdem kann man mehrere kleine Kirchen aus dem 17. Jh. besichtigen sowie Museen zur Geschichte Sergipes. Auch sind noch einige alte Wohnhäuser kolonialer Bauart, die typischen "Sobrados" erhalten.
Das 1605 gegründete Städtchen Laranjeiras, umgeben von üppig bewachsenen Bergen, gilt als koloniales Schmuckstück von Sergipe. Hier leben etwa 22.000 Einwohner. Handelszentrum im 18. und 19. Jahrhundert für die Zucker- und Baumwollindustrie zeugen heute noch reich ausgestattete Kirchen, farbenprächtiger Fassaden von Häusern aus der Kolonialzeit sowie Pflastersteinstrassen und verfallene Zuckerfabriken vom einstigen Reichtum.
Die Berge rundherum bieten Möglichkeiten zu malerischen Wanderungen mit beeindruckenden Aussichten. In dieser Gegend waren übrigends der legendäre Lampião und seine Cangaceiro-Bande zu Hause. Lohnenswert ist ein Tagesausflug nach Penedo, das am berühmten Rio Sao Francisco liegt.
|
 |
|
|
|
|
|
 |
|
|